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Aufzeichnungen der Herzströme werden mit Hilfe von 10 Elektroden (4 an den Extremitäten und 6 am Herzen) gemacht, dabei werden insbesondere die jeweilige Ausbreitung und Rückbildung der elektrischen Erregung (= Intervall) in den beiden Vorhöfen und in den beiden Kammern erfasst. Das Ruhe-EKG gibt wichtige Informationen zum Herzrhythmus: Es zeigt, wie schnell und wie regelmäßig das Herz schlägt und woher das Steuersignal kommt womöglich von woanders als vom Sinusknoten. Es kann auf Herzschäden hinweisen und elektrische Aktivität aus Narbengebieten aufdecken hierzu muss das EKG mittels spezieller Rechnertechniken vielfach verstärkt werden, um sogenannte Spätpotentiale zu registrieren. Ebenso kann aus der EKG-Kurve indirekt auf Störungen im Mineralhaushalt geschlossen werden. Ferner werden Medikamenteneinflüsse teilweise sichtbar gemacht. |
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